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Trauerbegleitung

Jeder Mensch trauert auf seine Weise. Männer trauern oft anders als Frauen.
Gerade bei einer frühen Fehlgeburt hat der Vater meist noch keine bzw. wenig emotionale Beziehung zu dem Ungeborenen aufgebaut und die vielleicht starken Gefühle seiner Partnerin sind ihm fremd und oft nicht leicht verständlich.

Für eine Partnerschaft ist der Verlust eines Kindes eine große Herausforderung, konfrontiert mit der eigenen Trauer, wünscht man sich Unterstützung vom Partner, oder man zieht sich in seiner Trauer sehr zurück und ist für den anderen nicht mehr erreichbar. Bleiben Sie im Austausch und bemühen Sie sich darum die Andersartigkeit des Partners zu respektieren, während Sie gleichzeitig auf Ihre Bedürfnisse achten und sie ernst nehmen. Einen Trauerprozess alleine für sich und auch gemeinsam zu durchleben, kann eine neue Tiefe und Verbundenheit, Kraft und Reife für die Partnerschaft hervorbringen.
Nicht bewältigte Trauergefühle, die von früheren Verlusten herrühren, können die Trauer um das Baby verstärken. Auch dies ist für die/den Betroffenen und deren Umwelt schwer zu verstehen.
Wenn Sie sich innerhalb ihrer Familie oder Freundeskreis nicht ausreichend unterstützt und begleitet fühlen, nutzen Sie die Begleitung durch professionelle Helfer. Es gibt Selbsthilfegruppen speziell für verwaiste Eltern und auch Trauerbegleiter/Innen.

Buchempfehlungen:

„Gute Hoffnung – Jähes Ende“, Hannah Lottrop, Kösel 1991

 Weitere Literatur finden Sie bei dem Link Literatur.

www.bag-trauerbegleitung.de

www.veid.de Bundesverband Verwaister Eltern in Deutschland e.V.

www.initiative-regenbogen.de Regenbogen – Glücklose Schwangerschaft

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