Atmen – Töne – Entspannung

Das Tönen ist ebenfalls von F. Leboyer als mögliche Vorbereitung auf die Geburt in Europa eingeführt worden. In Indien ist es eine bewährte Tradition der Geburtsvorbereitung und bei der Geburt.

Das Tönen und auch Summen von Vokalen (A – E – I – O – U) hat eine Resonanz mit dem Körper, den Muskeln und Organen.

Der Ton verlängert auf sanfte Weise das Ausatmen und somit die Entspannungsphase. Er hat eine harmonisierende Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Im Gegensatz zum Schrei, bei dem das Ausatmen zu früh endet, wird beim Tönen vollständig ausgeatmet. Frauen, die spontan unter der Geburt mit Tönen einsetzen, erleben die Kontraktion nicht mehr so stark.
Jeder Mensch hat seinen eigenen Ton, der in sich schön ist und nichts mit richtig oder falsch zu tun hat, so wie es viele aus der Schule beim Singen von Noten kennen gelernt haben.

In verschiedenen Kliniken wird es als Unterstützung von Heilungsprozessen und Schmerzlinderung eingesetzt.

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