Metamorphose – pränatale Therapie

entwickelt von Robert St. John

Der Begründer der Metamorphose – Methode Robert St. John stellte während des Praktizierens der Fußreflexonenmassage fest, dass der Fußinnenknochen nicht nur der Wirbelsäule entspricht, sondern die Erfahrungen und Prägungen aus der Zeit der Empfängnis, der Schwangerschaft und der Geburt dort gespeichert sind.
Durch sanftes, achtsames Streichen bzw. Kreisen an den Knöcheln des Fußinnenknochens wird der Fluss der Lebensenergie eingeladen. St. John fand heraus, dass durch Stress in der Schwangerschaft Energieblockaden beim Baby entstehen können. Entsprechend sind die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaftler:
Die Entwicklung der Synapsen und Nerven des Großhirns werden von der umgebenden Atmosphäre beeinflusst. Konkret heißt dies, dass ein Baby dessen Mutter sich in der Schwangerschaft wohl fühlt, mehr Synapsen für Vertrauensbildung entwickelt, und ein Baby, dessen Mutter starkem Stress ausgesetzt ist, mehr Synapsen zu Stressbewältigung entwickelt.
Durch die Behandlung werden solche Energieblockaden gelöst und stehen als Kraft für das Wachstum und die Entwicklung des Kindes zur Verfügung, um sein Potential zu entwickeln.
Diese Linie am Fußinnenknochen repräsentiert beim Menschen, wie er im Leben steht. Am Daumen befindet sich eine entsprechende Linie für das Handeln desjenigen im Leben. Am Hinterkopf existiert eine weitere Linie, die besagt, wie der Mensch auf sein Leben und die Welt schaut – seine Weltanschauungen.
Bei Babys unterstützt das sanfte Ausstreichen vom großen Zeh in Richtung Ferse die Lösung von Blockaden (gestaute und festgehaltene Energie/ Schock und Trauma) aus der pränatalen Zeit und/oder der Geburt. Es fördert das Fließen der natürlichen Lebensenergie und das Ankommen im Leben.
Interessant an dieser Methode ist, dass es am großen Zeh einen Bereich gibt, der der Vorempfängnis zu geordnet ist. Die Erkenntnisse von Robert St. John, die er in seiner Behandlung erworben hatte, waren, dass der Mensch schon vor der Empfängnis  „Entscheidungen für sein Leben trifft“, bzw. „Veranlagungen“ mitbringt, die sich dann körperlich entwickeln und manifestieren. Auch diese können sich in kraftvolle, positive Anlagen bei dem Behandelten wandeln.

Sein Schüler und Ausbilder in der Metamorphose Gaston St. Pierre hat die Methode weiter entwickelt. Sie kann leicht erlernt und angewandt werden.

Die Behandlung beschränkt sich nicht nur auf Babys, sie ist altersunabhängig für alle Menschen geeignet, die einen schweren Start hatten mit traumatischen Erfahrungen.

147_Rhee_20101020_1_side